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ch traf Mandy Merklein an einem schönen Wintertag an Bord der Bonnie Lass. Sie ist Teil einer langjährigen Gemeinschaft, die sich auf Mallorca für Nachhaltigkeit und Erneuerung einsetzt. Über PermaMed, den Verein, den sie vor fünfzehn Jahren mitbegründet hat, konzentriert sie sich auf den Austausch von Wissen und Praktiken zur Pflege des Landes. Ihr Ziel ist es, Permakultur-Design zugänglich und inspirierend zu machen und praktische Werkzeuge anzubieten, die an die Landschaften und das Leben im Mittelmeerraum angepasst sind.
Die Geschichte, wie es dazu kam, entfaltete sich in unseren Gesprächen. Mandy kam als Kind zum ersten Mal nach Mallorca, als ihre Familie hierher zog. Später kehrte sie in die Vereinigten Staaten zurück, um Meeresbiologin zu werden. Dort begann sie eine erfolgreiche Karriere und lernte ihren Partner Bruce kennen, der in Alaska in der von Indigenen geleiteten Umweltüberwachung arbeitet. Nach Jahren des Hin- und Herziehens ließen sie sich schließlich auf Mallorca nieder, um ihren Sohn großzuziehen und sich um ihre Eltern zu kümmern. Unterwegs entdeckte sie die Permakultur — und sie veränderte alles.
Mandy spricht über die lange Geschichte von Initiativen, die die Regenerationsbewegung auf der Insel geprägt haben. Eines davon war Poc a Poc, ein Aktivistenkollektiv, das 1998 von Guillem Ferrer und Freunden gegründet wurde. Obwohl sie nicht mehr auf dieselbe Weise aktiv sind, lebt ihr Erbe durch ein reichhaltiges Archiv an Ressourcen und Geschichten weiter. Ihr Projekt „Educación por la Vida“ brachte einflussreiche ökologische Denker nach Mallorca, darunter Vandana Shiva, Fritjof Capra, Satish Kumar und Masanobu Fukuoka. Diese Begegnungen trugen dazu bei, eine Kultur des ökologischen Bewusstseins zu entwickeln, die bis heute Anklang findet.
Ein Wendepunkt für Mandy kam 2009, als sie einen Permakultur-Designkurs in Son Rullan in Deià besuchte, der von Darren Doherty geleitet wurde. Sein familienfreundlicher, inspirierender Ansatz fand großen Anklang bei ihr. Sie begann, mit ihm an Workshops zusammenzuarbeiten, lokale Landwirte zu kontaktieren und beim Aufbau einer kleinen, aber engagierten Permakultur-Gemeinschaft auf der Insel zu helfen.















