
Vom 24. Juli bis 2. August eröffnet das Atlàntida Mallorca Film Fest (AMFF) seine 16. Ausgabe – die bisher ambitionierteste – mit 165 Titeln, von denen mehr als die Hälfte Spanien-Premieren sind, und über 300 bestätigten Gästen, die auf die Insel kommen. Das Festival verfolgt eine internationale Vision mit einem starken Fokus auf lokale balearische Talente. Neben den Filmvorführungen finden während des gesamten Festivals zahlreiche Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt.
Die Masters-of-Cinema-Auszeichnung des Festivals geht an drei herausragende Persönlichkeiten: die dänische Schauspielerin und Sängerin Trine Dyrholm, den mexikanischen Star Gael García Bernal (der 25 Jahre seit Y tú mamá también feiert) und den Oscar-prämierten französischen Komponisten Alexandre Desplat, der das Festival mit einer eigenen Tribute-Gala beschließt. Zu ihnen gesellt sich auf der Insel ein beeindruckendes Aufgebot an Talenten, darunter Javier Bardem, Rodrigo Sorogoyen, Victoria Luengo, David Lowery, John Wilson, Fernando Trueba und die französische #MeToo-Ikone Judith Godrèche.
Eine bewegende lokale Ehrung findet ebenfalls statt: Der mallorquinische Schildermaler Rafael Ruiz erhält den Premi Illa de Cinema für fast fünfzig Jahre, in denen er die Kinoplakate von Hand malte, die einst die Straßen Palmas säumten – was ihm den Spitznamen „der Mann, der Filme malte" einbrachte.
Auf der großen Leinwand eröffnet das Festival mit dem auf Mallorca produzierten Drama Forastera und schließt mit Sorogoyens El ser querido. Dazwischen erwartet das Publikum großes Staraufgebot: Anne Hathaway im A24-Drama Mother Mary (mit einem Charli XCX-Soundtrack), Jake Gyllenhaal und Henry Cavill in Guy Ritchies neuem Thriller sowie Charli XCX selbst in ihrer ersten Hauptrolle in einem Film. Cannes-Favoriten wie der Animationshit Jim Queen und das ambitionierte Kriegsepos La Batalla de Gaulle – eine der teuersten europäischen Produktionen der jüngeren Geschichte – finden ebenfalls ihren Weg auf die Insel.













