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Jul 13, 2026
sustainability 2030
off the island
Atlàntida Mallorca Film Fest kehrt mit seiner 16. Ausgabe zurück
- Von
Blaire Dessent
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Atlàntida Mallorca Film Fest kehrt mit seiner 16. Ausgabe zurück
Jul 13, 2026
by
Blaire Dessent
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Atlàntida Mallorca Film Fest kehrt mit seiner 16. Ausgabe zurück
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Atlàntida Mallorca Film Fest kehrt mit seiner 16. Ausgabe zurück
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Atlàntida Mallorca Film Fest kehrt mit seiner 16. Ausgabe zurück
Jul 13, 2026
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Blaire Dessent
The Cycle of Love. Directed by Orlando von Einsiedel

Vom 24. Juli bis 2. August eröffnet das Atlàntida Mallorca Film Fest (AMFF) seine 16. Ausgabe – die bisher ambitionierteste – mit 165 Titeln, von denen mehr als die Hälfte Spanien-Premieren sind, und über 300 bestätigten Gästen, die auf die Insel kommen. Das Festival verfolgt eine internationale Vision mit einem starken Fokus auf lokale balearische Talente. Neben den Filmvorführungen finden während des gesamten Festivals zahlreiche Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt.

Die Masters-of-Cinema-Auszeichnung des Festivals geht an drei herausragende Persönlichkeiten: die dänische Schauspielerin und Sängerin Trine Dyrholm, den mexikanischen Star Gael García Bernal (der 25 Jahre seit Y tú mamá también feiert) und den Oscar-prämierten französischen Komponisten Alexandre Desplat, der das Festival mit einer eigenen Tribute-Gala beschließt. Zu ihnen gesellt sich auf der Insel ein beeindruckendes Aufgebot an Talenten, darunter Javier Bardem, Rodrigo Sorogoyen, Victoria Luengo, David Lowery, John Wilson, Fernando Trueba und die französische #MeToo-Ikone Judith Godrèche.

Eine bewegende lokale Ehrung findet ebenfalls statt: Der mallorquinische Schildermaler Rafael Ruiz erhält den Premi Illa de Cinema für fast fünfzig Jahre, in denen er die Kinoplakate von Hand malte, die einst die Straßen Palmas säumten – was ihm den Spitznamen „der Mann, der Filme malte" einbrachte.

Auf der großen Leinwand eröffnet das Festival mit dem auf Mallorca produzierten Drama Forastera und schließt mit Sorogoyens El ser querido. Dazwischen erwartet das Publikum großes Staraufgebot: Anne Hathaway im A24-Drama Mother Mary (mit einem Charli XCX-Soundtrack), Jake Gyllenhaal und Henry Cavill in Guy Ritchies neuem Thriller sowie Charli XCX selbst in ihrer ersten Hauptrolle in einem Film. Cannes-Favoriten wie der Animationshit Jim Queen und das ambitionierte Kriegsepos La Batalla de Gaulle – eine der teuersten europäischen Produktionen der jüngeren Geschichte – finden ebenfalls ihren Weg auf die Insel.

Broken English. A film by Iain Forsyth & Jane Pollard
In the Grey Zone. Directed by Guy Ritchie

Neu in diesem Jahr ist die Sektion Trends, die mutiges Filmemachen im Internetzeitalter in den Mittelpunkt stellt, darunter ein musikgetriebener Spielfilm, produziert von Harmony Korine, und eine kühne, mehrstündige Kult-Anthologie, die über drei Tage hinweg gezeigt wird. Die Sparte Arts bringt dokumentarische Porträts kultureller Ikonen von Marianne Faithfull bis Salman Rushdie, während Politics eine Reihe provokativer, schlagzeilenträchtiger Filme bietet, die sich mit allem befassen – von Mother Teresas Vermächtnis bis hin zu forensischen Untersuchungen in Spaniens Valle de los Caídos.

Das Festival rückt balearische Talente ins Rampenlicht, wobei mehrere der Filme bereits internationale Festivalauszeichnungen erhalten haben. Darunter Titel, die bereits auf anderen Festivals geehrt wurden, wie der kontroverse La Carn (Joan Porcel, 2026), der nach dem Gewinn zweier Biznaga-Preise beim Málaga Film Festival (Bester Zonacine-Film und Bester Schauspieler für Lluís Garau) und als einziger spanischer Film, der für das renommierte SXSW London ausgewählt wurde, nach Palma kommt.
Neben dem Eröffnungsfilm Forastera (Lucía Alenyar, 2025) und Érem una gran família (Cristina Roselló, 2026) wird Talent Balear neue Filme von zwei Atlàntida-Stammgästen präsentieren: Miguel Eek (der auch das MajorDocs-Filmfestival in Palma leitet), der den biografischen Dokumentarfilm Amilcar vorstellt, und Marga Meliá mit Supportant el Paradis, in dem Künstler wie Miquel Barceló, Susy Gómez, Carme Riera und Agustí Villaronga über die Veränderungen reflektieren, die Mallorca durch Phänomene wie Tourismus und Globalisierung erfahren hat.

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